Nizwa Fort
Nizwa Fort ist ein Glanzstück der omanischen Verteidigungsarchitektur und aus diesem Grund auch eine der wichtigsten touristischen Ziele im Sultanat von Oman. Gebaut wurde das Fort unter Imam Sultan bin Saif bin Malik Al-Ya’rubi (1649 bis 1679) Mitte des 17. Jahrhunderts. Das Fort ist bekannt für seine kreisförmige Gestalt, 34 Meter hoch und mit einem Durchmesser von 45 Metern. Diese Architektur ist sehr besonders und hebt sich von den meisten Forts ab, die in Oman zu sehen sind. Seine Mauern bestehen aus Stein und dem traditionellen omanischen Gips, bekannt als „Sarooj“, und sind mit zahlreichen Kanonenöffnungen versehen, die eine 360-Grad-Feuerabdeckung ermöglichten. Dies machte das Fort zu einer uneinnehmbaren Festung machte. Sein Fundament gilt als eines der Wunderwerke der alten omanischen Baukunst. Es wurde bis zu einer Höhe von 15 Metern mit Steinen aufgefüllt, während andere Berichte darauf hindeuten, dass es sich 30 Meter tief unter die Erde erstreckt, was der Festung eine außergewöhnliche Stabilität gegenüber jeglichem Angriff verlieh. Besucher gelangen über eine schmale, H-förmige Treppe in die Festung, die durch sieben stark befestigte Türen mit komplexen Verteidigungsöffnungen führt – ein eindrucksvolles Beispiel für das militärische Ingenieursgenie ihrer Erbauer. Über ihre militärische Funktion hinaus diente die Festung auch als Zentrum der lokalen Verwaltung und als Residenz des Imams und seiner Familie. Das Fort umfasste Gefängnisse und verschiedene Einrichtungen, die die administrative und soziale Rolle im Leben von Nizwa widerspiegelt. An das Fort grenzt der traditionelle Souq von Nizwa, der für sein Kunsthandwerk bekannt ist. Damit ist ein Besuch des Forts ein ganzheitliches kulturelles Erlebnis: Geschichte, Architektur und lebendiges Kulturerbe werden hier vereint. Die Festung von Nizwa öffnet ihre Türen für Besucher aus aller Welt, erzählt die Geschichte von Omans Authentizität und reicher Vergangenheit und bietet einen Einblick in den Einfallsreichtum der Vorfahren in der Kunst des Bauens und der Befestigung.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
Samstag bis Donnerstag 8 bis 20 Uhr Freitag 8 bis 12:30 Uhr 13:30 bis 20 Uhr
Tickets
Am Empfang direkt vor Ort.
Geführte Touren
Auf Anfrage.
Fotografie
Fotografieren ist erlaubt.
Einrichtungen
● Café ● Rastplätze ● Toiletten ● Gebetsräume ● Informationszentrum ● Souvenirshop ● Innenhof ● Dattelladen ● Waschraum ● Weapons Storeroom ● Silver and Copper Craft Workshops ● Halwa-Making Workshop ● Imam’s Room ● Heritage Rooms ● Wali’s Barzah (Reception Hall)
Jabreen Fort
Jabreen Castle ist ein Meisterstück aus dem 17. Jahrhundert, das Besucher mit einzigartiger Architektur und einer überwältigenden Innenausstattung begeistert.
Bahla Fort
Stolzes omanisches Erbe und erste UNESCO-Stätte Omans: Bahla Fort mit seinen Lehmziegelmauern und einer reichen Geschichte erhebt sich malerisch zwischen üppigen Palmenhainen.
Bayt Ar-Ridaydah
Bait al Ridaydah in Niwza ist ein Denkmal aus dem 17. Jahrhundert, das sich über 6.761 Quadrameter erstreckt und traditionelle Verteidigungsarchitektur und geschichtsträchtige Räume in sich vereint.
Al Hoota Cave
Altes Höhlensystem mit unterirdischem See und einzigartigen Gesteinsformationen.
Jebel Akhdar
Der "Grüne Berg", bekannt für seine Terrassen und Rosenwasserproduktion