Majlis Al Jinn Höhle

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Für den Besuch ist eine Sondergenehmigung erforderlich

Die Majlis Al Jinn ist eine der größten Höhlen der Welt, ein Naturwunder auf dem Salmah-Plateau. 2007 wagte der österreichische Fallschirmspringer Felix Baumgartner einen Sprung von 120 Meter in die Tiefen der Höhle hinein. Die Besichtigung dieser Höhle ist nur mit einer Sondergenehmigung des Tourismusministeriums von Oman erlaubt.

Majlis al Jinn ist eine der flächenmäßig größten Höhlenkammern der Welt. Die Grundfläche der Höhle beträgt 58.000 Quadratmeter. Man kann nur durch eine der drei kleinen Öffnungen im oberen Teil der Höhle hineingelangen. Diese sind dadurch entstanden, das Regenwasser die Kalksteinschicht im Laufe der Zeit auflöste.

Diese Höhlenkammer, die sich knapp 100 km von Muscat entfernt befindet, wurde 1983 von den Amerikanern Don Davidson Jr. und seiner Frau Cheryl Jones entdeckt. Sie bemerkten die seltsamen Löcher im Boden auf Luftaufnahmen und machten sich schließlich mit dem Hubschrauber auf die Reise. Als sie in die kleinen Öffnungen hinunterblickten, sahen sie den Sandboden darunter – über 150 Meter tief. Nur Tage später seilten sie sich zum ersten Mal ab.

In dem Versuch, einen geeigneten Namen für die Höhlenkammer zu finden, fragten sie die Omanis in der Umgebung, ob sie einen lokalen Namen für die Kammer hätten, worauf die Antwort nein lautete. Sie erwähnten jedoch, dass sie glaubten, dass die Höhle von Geistern bewohnt sei, die in der omanischen Mythologie weit verbreitet sind. Im Arabischen ist das Wort für Geist „al-Jinn“, daher nannten die amerikanischen Forscher die Höhle „Majlis al Jinn“. „Majlis“ bedeutet „Treffpunkt“ und macht den Höhlennamen zum „Treffpunkt der Geister“.